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Was macht eigentlich ein Softwareentwickler C#.NET?

Die Softwareentwickler der FI-SP arbeiten in unseren fünf Geschäftsbereichen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Aufgaben und Projekten. Für die aktuelle Ausgabe der Jobparade erhalten wir einen Einblick in die Softwareentwicklung des Geschäftsbereichs „Enterprise Information Management“.  Hier konzipiert, entwickelt und betreibt die FI-SP Daten- und Information-Management-Lösungen für Banken, Versicherungen und Unternehmen weiterer Branchen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Implementierungen für die Gesamtbanksteuerung und das bankaufsichtliche Meldewesen. Thomas B. ist ein erfahrener Softwareentwickler innerhalb des Bereichs Business Intelligence (BI). BI umfasst alle Aktivitäten zur Informationsgewinnung, -integration, -aufbereitung und -veröffentlichung für die Unternehmensplanung, die Analyse und das Berichtswesen.

Als Thomas B. nach Jahren als Freiberufler beschließt, wieder in ein Unternehmen einzutreten, steht die FI-SP ganz oben auf seiner Wunschliste. Im Interview erklärt er, warum er sich bei der FI-SP beworben hat und weshalb agile Arbeitsweisen so erfolgreich sind.


Hallo Thomas, danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch nehmen. Können Sie jemanden, der nicht bei der FI-SP arbeitet, erklären, was Ihre Aufgaben als Softwareentwickler sind?

Als Softwareentwickler konzipiere und entwickle ich Business-Intelligence-Anwendungen. Das heißt in unseren Projekten bilden wir die Steuerung von großen Datenströmen ab, mit dem Ziel diese zu verknüpfen, zu veredeln und mit hoher Qualität an die Empfänger zeitgerecht auszuliefern. Dabei kommt es auch auf Nachvollziehbarkeit, Robustheit und Performance an.  Mein technologischer Fokus liegt dabei auf dem Microsoft-Stack (C# .Net, SSIS, SSAS, SSRS, SSMS, T-SQL). Das können ebenso Anwendungen im Frontend sein, wie eine API zur Steuerung der Prozesse oder Datenbankentwicklungen im Backend. Meine Arbeit wird stark von agiler Softwareentwicklung mit SCRUM geprägt. Das heißt, in unserem Team entwickeln wir sogenannte User Stories in kurzen 3-Wochen-Sprints.


Sind diese 3-Wochen-Sprints eigenständige und abgeschlossene Projekte?

Nein, es ist so, dass man innerhalb eines Gesamtprojektes in 3-Wochen-Zyklen denkt. Man spricht zu Beginn ab, was in einem Zyklus zu erledigen ist. Das wird dann innerhalb des Zyklus vorgestellt, um es anschließend zu testen, freizugeben und dann in die nächste Version, in das nächste Release zu „kippen“. Und so hangelt sich ein Projekt in einzelnen Sprints vor und erweitert dabei ständig die Funktionalität.


Agile Arbeitsweise wie Sie sie beschreiben, setzt sich nicht nur in der IT immer mehr durch. Worin liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile?

Im Unterschied zur althergebrachten Projektentwicklung nach der Wasserfall-Methodik ist bei der agilen Vorgehensweise der Draht zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sehr viel enger. Man schneidet die Aufgaben in nachvollziehbare Häppchen, sowohl für den, der den Auftrag ausgibt, als auch den, der liefert. Diese Unterteilung in kleine Portionen macht die Arbeit viel dynamischer. Das sehe ich als klaren Vorteil – sowohl mit Blick auf Kommunikation als auch auf Inhalte. Dass man still in seinem Kämmerlein vor sich hin entwickelt und es dann heißt: „Ja, das sieht gut aus, aber eigentlich trifft es nicht das, was wir haben wollten“, das kommt praktisch nicht mehr vor. Da ist agiles Vorgehen klar im Vorteil.


Könnten Sie ein Beispiel geben, ein Projekt an dem Sie arbeiten?

Im konkreten Fall geht es um eine Datendrehscheibe für die gemeinsame Datenversorgung im Gesamtunternehmen. Diese hat verschiedene Schnittstellen, die Daten anliefern, harmonisieren, miteinander verknüpfen, qualitätssichern und dann Ergebnisse wieder an die Abnehmer heraussenden. Das Projekt wird für eine Investmentbank der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelt. Das Produkt, an dem wir arbeiten, hat die Aufgabe, Kapitalmarktprodukte zu durchleuchten. Dabei geht es letztlich auch darum, zu ermitteln, welche Risiken vorliegen, was an das Meldewesen der Europäischen Zentralbank berichtet wird und was an das interne Rechnungswesen geht etc. In diesem Produkt werden taggenau und monatsultimogenau die Buchungen und Transaktionen überprüft.


Das klingt nach komplexen Anforderungen, die neben der Entwickler-Kompetenz auch bankfachlichem Know-how bedürfen. Müssen Sie als Entwickler beide Kompetenzfelder abdecken?

Es gibt den Fachbereich, der sagt, was er haben möchte oder dringend braucht. Außerdem haben wir bei der FI-SP Businessanalysten, die diese Gesamtanforderung in Fachtermini zerlegen – dort spielt das bankfachliche Wissen eine große Rolle. Und dann gibt es uns IT-Entwickler. Wir kümmern uns um die Umsetzung und dafür ist die Spezifikation entscheidend. Zwischen diesen unterschiedlichen Bereichen gibt es klare, vorgegebene Schnittstellen. Wir versuchen in diesem Gesamtprozess bestmöglich zu unterstützen, indem wir IT programmieren, die methodisch sauber, möglichst einfach und transparent ist und durch die Qualitätssicherung überwacht wird.


Bleibt Ihnen neben dem Projekt „Datendrehscheibe“ noch Zeit, um sich um andere Projekte zu kümmern?

Seitdem ich bei der FI-SP bin, habe ich stets zu einer Zeit auch nur ein Projekt auf das ich mich konzentriere. Das ist nicht grundsätzlich so, es kommt immer darauf an, wie das Projekt bewertet wird.


Wie sieht Ihr Werdegang aus? Was bringen Sie mit, um diese anspruchsvolle Aufgabe lösen zu können?

Ich bin nun schon 35 Jahre im Beruf und habe Anfang 2018 bei der FI-SP angefangen. Zuvor war ich zwölf Jahre auch schon im Bereich Business Intelligence selbständig und habe ganz bewusst wieder den Schritt zurück in ein Angestelltenverhältnis gesucht. In dieser Zeit ist mir die Anzeige aufgefallen, mit der die FI-SP einen Senior Entwickler im .Net-Bereich gesucht hat. Ich habe mich über das Unternehmen erkundigt und fand, dass das Anforderungsprofil für mich genau die richtige Mischung bietet: Den Kontakt zum Kunden einerseits und den Bedarf, tief in die Softwareentwicklung einzusteigen andererseits. Deshalb habe ich mich bei der FI-SP beworben.


Haben sich Ihre Erwartungen bestätigt? Und wie haben Sie das Onboarding erlebt?

Den dreistufigen Bewerbungsprozess habe ich in sehr positiver Erinnerung. Das, was während der Gespräche besprochen wurde, ist auch wirklich so eingetreten. Ich denke, beim Thema Onboarding, muss man nach der Erfahrung eines neuen Mitarbeitenden differenzieren. Wer direkt von der Hochschule kommt und noch keine Erfahrung im Berufsleben hat, braucht sicher etwas mehr Zeit, um sich zurechtzufinden. Ich hatte für mich als Senior Entwickler den klaren Anspruch, möglichst schnell Fuß zu fassen. Ob Berufseinsteigende oder Berufserfahrene: In beiden Fällen wird es so sein, dass es einen persönlichen Mentor gibt, der einem hilft, die Prozesse der FI-SP kennenzulernen und einem das Projekt nahebringt, in das man einsteigen soll.


Wie empfinden Sie das Arbeitsklima – insbesondere unter den Corona-Bedingungen?

Das Arbeitsklima gefällt mir sehr gut. Trotz der Größe würde ich sagen, ist es ein sehr kollegiales, fast familiäres Klima. Es gibt kein Standesdenken, sondern ein selbstbewusstes, lockeres Selbstverständnis. Ich finde die FI-SP hat sehr gut auf die Pandemie reagiert: Wie schnell wir in der Lage waren, im Homeoffice zu arbeiten! Und nicht nur das, wir führen unser Arbeitsleben weiter mit digitalen Mitteln. Sicher, man sitzt nicht so nebeneinander wie vor der Pandemie, aber wir haben trotzdem genauso intensiven Kontakt. Und dazu gehören nicht nur Web-Konferenzen, sondern auch Tools mit denen man seine Arbeit dokumentiert und sie auch für den anderen transparent macht.


Wenn sich jemand bei der FI-SP bewerben möchte und sich wie Sie wieder in ein neues Umfeld hineinwagt, was würden Sie ihr oder ihm empfehlen?

Also das allerwichtigste ist die Affinität zur Softwareentwicklung. Sie oder er muss Spaß daran haben, tief in den Codes zu wühlen. Das Bankfachwissen ist eher zweitrangig. In unserem Erfahrungsbereich, und so wie wir die Projekte zuschneiden, kommt das dann von selbst. Von daher würde ich auch jedem die Angst nehmen wollen, sich in ein neues Umfeld zu wagen. Was zählt, ist vor allem die Expertise, die jemand mitbringt und die Bereitschaft, diese auch in die Tat umzusetzen. Hast du Lust auf Softwareentwicklung? Auf dem Microsoft-Stack? Dann bist du bei uns richtig!