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Ein perfekter Start ins Berufsleben

3 min. Lesedauer
Steckbrief
Mihaela V. ist Software-Ingenieurin. Sie gehört zum Team der Lösungsfinder am Standort Fellbach.

Das Duale Studium bietet die richtige Mischung aus Theorie und Praxis

Dass ich mich beruflich im IT-Umfeld entwickeln möchte, war mir schon früh klar. Mein Weg dahin hat mit einem reinen Informatik-Studium angefangen. Bald habe ich gemerkt, dass ich mich nicht nur mit Theorieinhalten beschäftigen möchte, sondern das erworbene Know-how auch gerne anwenden würde. Aus diesem Grund habe ich mich dann für ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik entschieden. Dieses habe ich erfolgreich bei der FI-SP absolviert.

Die Mischung aus Theorie und Praxis war genau mein Ding. Durch sie fand ich direkt Zugang zu den anfangs komplex erscheinenden Softwareentwicklungsthemen und konnte den Einstieg in das Berufsleben gestalten, wie ich es gerne wollte.

Das gute Gefühl, mit dem Dualen Studium den richtigen Weg einzuschlagen, fing schon bei der Auswahl der FI-SP als Arbeitgeber an. Gefunden habe ich das Team der Lösungsfinder auf der Website der DHBW Stuttgart. Dort gibt es eine Liste der dualen Partnerunternehmen, aus der man bequem selektieren kann, welche Unternehmen für welchen Studiengang mit der Hochschule zusammenarbeiten. Die FI-SP ist mir aufgefallen, weil sie spannende Aufgaben in der Finanzwirtschaft hat, eine Branche, zu der ich schon vorher eine Beziehung hatte. Außerdem hat mich der Internet-Auftritt der FI-SP angesprochen. Das Team kam sympathisch rüber – ein Eindruck, der sich dann auch im Vorstellungsgespräch bestätigt hat. Klar wurden dabei auch fachliche Fragen gestellt – es gab ein kleines Assessment, in dem es um meine Programmierkenntnisse und auch um Beispiele meiner bisherigen Arbeiten in diesem Bereich ging. Das war alles gut machbar. Der Schwerpunkt lag aber darauf, mich kennen zu lernen und mir vorzustellen, mit wem ich später zusammenarbeiten werde und wie ich im praktischen Teil meines Studiums meinen Weg in das Application Management finde. Das war alles sehr sympathisch. Daher habe ich auch nicht gezögert, das Angebot zum Studieren bei der FI-SP anzunehmen – zumal ich auch gleich die Perspektive aufgezeigt bekam, bei erfolgreichem Studium und Abschluss übernommen zu werden.


Vielfältige Einblicke

Begonnen hat mein Berufseinstieg mit einem 14-tägigen Vorpraktikum bei der FI-SP. Das war schon mal ein wesentlicher Unterschied zu meinen bisherigen Studienerfahrungen, bei denen ich ins kalte Wasser geschmissen wurde. Im Vorpraktikum habe ich einen ersten Einblick in die FI-SP bekommen. Mir wurden alle Zugänge zu den wesentlichen Systemen eingerichtet und ich bekam einführende Aufgaben für die Programmiersprachen JAVA und Cobol. Nach dem Vorkurs ging es dann erstmal für drei Monate an die Hochschule. Dort habe ich meine Kommilitoninnen und Kommilitonen kennengelernt. Insgesamt waren wir etwas mehr als 20 Studierende aus unterschiedlichen Unternehmen, die gemeinsam den Weg durch das dreijährige Studium gegangen sind. Da haben sich natürlich auch private Freundschaften gebildet.

Im Gegensatz zum Studium an der Uni haben wir einen sehr engen Kontakt untereinander und auch zu dem Dozenten bekommen. Die haben uns sehr gut unterstützt, aber natürlich auch gefordert. Wir mussten zum Beispiel jede Stunde nachbereiten beziehungsweise jeden Tag vorbereiten. Das war auch gut so, denn dadurch haben wir viel gelernt, was wir in den darauffolgenden drei praktischen Monaten dann anwenden konnten. In den ersten theoretischen und praktischen Quartalen standen Grundlagen auf dem Programm - an der Hochschule waren das vor allem Mathe, Einführung in das Programmieren und Wirtschaftsinformatik, bei der FI-SP war das ein intensiver Programmierkurs in JAVA. Ich bekam Übungsaufgaben, mit denen mich die Kolleginnen und Kollegen Zug um Zug an die späteren Programmieraufgaben herangeführt haben. Was mich dabei fasziniert hat, ist die tolle Kollegialität, die wir hier haben. Ich wurde bei allen Aufgaben optimal unterstützt, konnte meine Fragen stellen und bekam von Anfang an vielfältige Einblicke in das praktische Arbeiten im Application Management. Die Stimmung in unserem Team ist wirklich klasse und wir haben viel Spaß.


Theorie und Praxis ergänzen einander

Über Theorie- und Praxiseinheiten konnte ich mein Wissen in weiteren Bereichen der Softwareentwicklung vertiefen.  Dabei habe ich sehr schnell Zugang zum Themengebiet Softwaretesting bekommen, das Aufgabengebiet, in dem ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe und in dem ich heute auch arbeite. Dort sind wir top aufgestellt und arbeiten beispielweise mit modernen Vorgehensmodellen wie Scrum und Tools wie Jira zur Testdokumentation.

Bei der FI-SP konnte ich mir mein Aufgabengebiet aussuchen. Das konnten viele meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen nicht. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass ich meinen Weg in den Beruf sehr viel selbstbestimmter gehen konnte, als die dual Studierenden in anderen Unternehmen. Ich kann jedem Berufseinsteiger nur empfehlen sich gut vorzubereiten. Die FI-SP ist beispielsweise auf verschiedenen Jobmessen vertreten. Dort kann man schon vorab ins Gespräch mit dem Arbeitgeber kommen und sich einen Eindruck der Unternehmen verschaffen. Denn das hilft, um einen so perfekten Start in das Berufsleben zu finden, wie es bei mir war.