Unsere Innovationsprojekte in der Evidenzstelle

Unser Job, unsere Leidenschaft – Lösungsfinder berichten

Hören, lesen, sehen – der neue IT-Blog der Lösungsfinder

KIXpertS – gebündelte KI-Kompetenz für die S-Finanzgruppe

Solutions-World

Was macht eigentlich eine Application Managerin für Finanzdienstanwendungen?

#Jobparade4 min Lesedauer
Steckbrief
Sumita D., Application Managerin für Finanzdienstanwendungen. Sie arbeitet seit 2020 im Team der Lösungsfinder am Standort München.

Ein guter Weg, IT-Anwendungen in unterschiedlichen Branchen kennenzulernen, ist eine Werkstudierenden-Tätigkeit. Das sagt Sumita D., die so ihre Leidenschaft für die IT in der Finanzwirtschaft entdeckt hat – und letztlich auch den Weg ins Team der Lösungsfinder am Standort München fand. Im Interview spricht die Berufseinsteigerin über ihre Aufgaben als Application Managerin für Finanzdienstanwendungen, über ihre Projekte und den FI-SP Teamspirit in Zeiten von Corona.

Hallo Sumita, kannst Du uns erzählen, was Deine Aufgaben als Application Managerin im Team der Lösungsfinder sind?

Also, ich bin Application Managerin im Compliance-Team in München und dort zuständig für die Anwendung Smaragd TCM. Das TCM steht für Transaction, Controlling und Monitoring. Die Software-Lösung prüft Zahlungstransaktionen und Kundendaten auf Embargoverstöße und Finanzsanktionen. Meine Aufgabe dabei ist es, die Anwendung für unsere Kunden zu optimieren und anzupassen. Außerdem überprüfe ich, ob die Anwendung korrekt funktioniert und das Monitoring arbeitet.

Im aktuellen Fall machen wir das für eine Landesbank, die die neuste Version der TCM-Lösung bekommt. Für dieses Projekts mussten wir zum Teil eine neue Infrastruktur und eine andere Serverarchitektur aufbauen, bevor wir mit der Umsetzung anfangen konnten.

Arbeitest Du parallel noch an anderen Projekten?

Im Compliance-Team bin auch noch für andere Solutions zuständig. Im Moment betreue ich aber vor allem die Smaragd TCM.

Und die Kunden, die Du betreust, sind Landesbanken?

Ja, Landesbanken und andere Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Was sind besondere Herausforderungen bei Deiner Tätigkeit?

Dadurch, dass wir in der Finanzbranche unterwegs sind und es sich um kritische Anwendungen handelt, muss man sehr genau arbeiten. Und sollte es dennoch mal zu einer kritischen Situation kommen, muss man Ruhe und einen kühlen Kopf bewahren, um die Herausforderung zu meistern. Das macht unsere Branche so besonders.

Lernt man das an der Uni? Was hast Du vorher gemacht und wie sieht Dein Ausbildungsweg aus?

Ich habe Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Technik studiert und bin seit März 2020 Application Managerin bei der FI-SP. Vorher habe ich als Werkstudentin gearbeitet, von daher war ich bereits mit einigen Themen vertraut.

IT-Anwendungen kommen in fast allen Branchen zum Einsatz. Warum hast Du Dich für Deine berufliche Laufbahn ausgerechnet die Finanzwirtschaft ausgesucht?

Ich habe auch als Werkstudentin bei einem großen Zulieferer für die Automobilindustrie gearbeitet. Einfach, um zu sehen, wie es in anderen Branchen in der IT aussieht. Aber da war mein Interesse nicht so stark wie in der Finanzwirtschaft. Hier finde ich die Entwicklung besonders spannend – also welche Produkte auf den Markt kommen und welche Anwendungen damit verbunden sind.

Und was hat Dich dann überzeugt, Dich bei der FI-SP und dem Team der Lösungsfinder zu bewerben?

Mich begeistert die große Bandbreite an Möglichkeiten. Die FI-SP deckt ja ganz viele verschiedene Bereiche ab: angefangen bei Anwendungen für die Kernbanklösung OSPlus bis hin zum Mobile Banking. Dadurch gibt es natürlich sehr viele unterschiedliche Anwendungen. Was mir speziell im Compliance-Team und an meiner Funktion als Application Managerin gefällt, ist, dass wir ein Produkt vermarkten, es aufbauen und im Sinn der Kundenwünsche optimieren. Dadurch ist mein Job sehr abwechslungsreich und mit vielen Herausforderungen verbunden. Das mag ich sehr und das reizt mich mehr, als routinemäßiges Arbeiten, wie es bei vielen anderen IT-Dienstleistern der Fall ist.

Wie agiert Ihr als Team? Wie groß ist es und wer macht was?

Im aktuellen Projekt sind wir fünf Personen. Es gibt eine Projektleitung, einen Techniker, jemand, der die Aufwände abschätzt und eine Person, die von Seiten des Softwareherstellers mit uns zusammenarbeitet.

Bist Du als Application Managerin auch bei der Software-Entwicklung gefordert?

Dadurch, dass wir im aktuellen Fall mit einem Softwarehersteller zusammenarbeiten, gibt es bereits ein Produkt, mit dem wir arbeiten können. Das bauen wir auf, entwickeln es weiter, damit es stabil, automatisiert und den Kundenwünschen gemäß läuft. Natürlich gibt es auch kleinere Projekte an denen man nur zu zweit arbeitet. Da kann es dann auch vorkommen, dass wir die geforderte Lösung selbst entwickeln.

Du hast Deine Stelle im Corona-Jahr angetreten. Das waren und sind noch immer erschwerte Bedingungen für Berufseinsteiger. Wie wurdest Du im Team der Lösungsfinder aufgenommen?

Aktuell arbeiten wir alle remote. Trotzdem habe ich mittlerweile alle Kolleginnen und Kollegen am Standort München zumindest virtuell kennengelernt. Durch unsere täglichen Meetings tauschen wir uns viel aus. Das ist angenehm und klappt wirklich gut. Ich habe mich gut eingelebt, das kann ich schon sagen.

Was kannst Du jemanden raten, der sich für die Stelle eines Application Managers interessiert? Gibt es aus Deiner persönlichen Sicht Eigenschaften und Fähigkeiten, die man im Job gut gebrauchen kann?

Dadurch, dass es eine sehr abwechslungsreiche Stelle ist, gibt es immer wieder neue Herausforderungen – man sollte daher offen für Neues sein. Manchmal stehen wir komplexeren Sachverhalten gegenüber, für die eine Lösung gefordert ist. Zum Beispiel wenn es darum geht, eine Störung zu analysieren. Ich denke, es ist gut, wenn man dann eine gewisse Ruhe mitbringt und die Sorgfalt, Dinge gut analysieren zu können.

Momentan ist die Arbeitswelt zwar etwas auf den Kopf gestellt aber, soweit es möglich ist, wie beurteilst Du die Work-Life-Balance bei der FI-SP, beziehungsweise am Standort München?

Ich finde es gut, dass wir keine festen Zeiten haben, von wann bis wann man arbeiten muss. Man kann sich seine Zeit selbst einteilen. Das hat vielleicht nicht direkt etwas mit Work-Life-Balance zu tun, aber: Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima, weshalb wir uns untereinander auch sehr gut austauschen können, was sich wiederum in guten Ergebnissen zeigt. Ich finde es gut, dass das, was wir tun, auch wertgeschätzt wird. Das motiviert einen.