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Steckbrief
S. Urbanski ist Referentin der Geschäftsleitung. Sie gehört zum Team der Lösungsfinder am Standort Fellbach.

Von A(mazon) über I(BM) bis Z(oom) – immer mehr Techfirmen beordern ihre Mitarbeitenden zurück in Büro. Folgt die FI-SP diesem Weg?


Lösungsfinderin Susanna U. ist die Projektleiterin des Projekts „moving“, das sich mit wichtigen Fragestellungen zur neuen, hybriden Arbeitswelt beschäftigt. Ein Interview:

Susanna, Du hast im Jahr 2022 das Projekt moving geleitet, in dem die FI-SP den Rahmen für das zukünftige Arbeiten beschritten hat. Wo stehen das Projekt und das Team der Lösungsfinder heute? Folgt Ihr auch dem Weg „zurück ins Büro“?

Wir hatten im Projekt moving Maßnahmen umgesetzt, mit denen wir das zukünftige Arbeiten in der FI-SP gestaltet hatten. Seit März 2023 arbeiten wir nun offiziell das Wechselmodell (40%Büro+60% Homeoffice) und mit Shared Desk. Damals war vereinbart, dass es auch eine Evaluierung geben sollte. Die steht nun an und wir verfolgen natürlich die Diskussionen und Entwicklungen in der Tech-Branche. Wir bei der FI-SP machen sehr gute Erfahrungen mit der hybriden Arbeitsform. Wir sehen keinen Anlass, von unserem Weg abzuweichen und schon gar nicht, die Mitarbeitenden wieder 100% ins Büro zu ordern.


Wie ist denn Euer Weg?

Wir haben uns intensiv mit den Bedürfnissen der Lösungsfinder:innen befasst und daraus ein Zusammenarbeitsmodell entwickelt, das sowohl uns, als auch den Anforderungen in der FI-Gruppe gerecht wird. Wesentliche Eckpunkte sind dabei die Möglichkeit zur Remote-Arbeit von bis zu 60 Prozent sowie ein flexibles Arbeitszeitmodell, bei dem sich alle montags bis freitags im Zeitfenster von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends ihre Arbeitszeit so einplanen können, wie es zu den persönlichen Bedürfnissen am besten passt. Hobbies, Sport, Familie und Freizeit lassen sich bei uns so sehr gut mit der Arbeit verbinden.


Viele Tech-Companies scheinen mit dem Homeoffice Probleme zu haben. Wie erlebt Ihr das hybride Arbeiten?

Dass das Arbeiten in Büro ein wichtiger Bestandteil für das Miteinander im Team der Lösungsfinder ist, haben wir bereits im Projekt moving herausgearbeitet. Aber das bedeutet nicht, dass das Arbeiten zu Hause oder von unterwegs aus schlechter ist. Es ergänzt sich wunderbar! Wir machen sehr gute Erfahrungen mit Remote Work, denn viele Lösungsfinder:innen können wesentlich entspannter ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie, die Anforderungen ihres privaten Alltags besser mit den beruflichen Anforderungen in Einklang bringen können.

Wir setzen darauf, das Arbeiten im Büro attraktiv zu machen.  Austausch und Begegnung sollen dabei im Vordergrund stehen, denn das sind wichtige Gründe, ins Büro zu kommen. Mit Shared Desk haben wir Platz gewonnen, die wir als Kollaborationsflächen nutzen. Wir haben unsere Besprechungsräume mit moderner Medientechnik und flexibler Möblierung eingerichtet. Die  Arbeitsplätze sind unter ergonomischen Gesichtspunkten für die Nutzung durch unterschiedliche Personen ausgestattet. Jeder Arbeitsplatz hat jetzt beispielweise einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch, einen ergonomischen Bürodrehstuhl und einen neuen hochwertigen Curved Monitor inklusive Webcam sowie eine Dockingstation. Allen Lösungsfinder:innen stehen Schließfächer für persönliche Sachen zur Verfügung.


Das heißt, Ihr lockt die Leute ins Büro, damit sie nicht so oft im Homeoffice sind?

(lacht) So leicht sind unsere Kolleg:innen nicht zu verführen. Nein, im Ernst: Uns ist es wichtig, dass alle an jedem Arbeitsort sehr gut arbeiten und sich damit auf das Wesentliche konzentrieren können.

Remote Work unterstützen wir in gleicher Weise wie die Büroarbeit: Wir haben Microsoft Teams in einer weitreichenden Ausbaustufe eingeführt, um kollaboratives Arbeiten in verteilten Teams zu unterstützen. Neue Mitarbeitende erhalten eine Einrichtungspauschale in Höhe von 1.000 Euro brutto zur Verwendung für Remote Work. Um nur zwei Beispiele zu nennen.


Und wie läuft es seitdem mit der Zusammenarbeitsmodell?

Wir wollten Anreize schaffen, um die persönlichen und individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden zu treffen, als die Rückkehr ins Büro zu verordnen. Die markigen Aussagen von Elon Musk und Co. zu seiner Unternehmenspolitik und Haltung zum Homeoffice werden bei uns durchaus mit Kopfschütteln quittiert und so funktionieren wir auch nicht. Unsere Unternehmenskultur basiert auf Vertrauen und darauf, dass alle sich einbringen, egal von wo.

Um ein objektives Bild davon zu bekommen, welche Maßnahmen gut ankommen und wo noch etwas fehlt, planen wir übrigens, im nächsten Jahr eine Befragung durchzuführen. Da sind wir noch in Abstimmung mit unseren Mitbestimmungsgremien. Ziel ist es, dass wir auf Basis validierter Daten einen guten Einblick bekommen, wo wir alle bei dem Thema stehen und wo wir vielleicht noch Anpassungsbedarf haben. Es bleibt also spannend, und wir freuen uns drauf, zu sehen, wie es weiter geht.