Warum Remote Working, Fitness Kooperation und After Work nicht alles sind…
In dieser Folge des SolutionsTalk spricht Moderatorin Susanna mit Elena, Bereichsleiterin HR-Management bei…
Wer in der IT arbeitet, kennt das: Technologien verändern sich ständig, neue Methoden entstehen und Themen wie KI entwickeln sich rasant weiter. Weiterbildung ist deshalb kein „Nice-to-have“, sondern Teil des Jobs.
Wie die FI-SP Weiterbildung gestaltet, warum Mentoring und individuelle Entwicklung so wichtig sind und weshalb Lernen bei uns weit über klassische Pflichtschulungen hinausgeht, darüber haben wir mit Patrick gesprochen.
Sein eigener Weg begann 2007 mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann. Danach sammelte er Erfahrungen als Ausbilder, absolvierte ein Studium in Köln mit dem Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie und entwickelte in seinem vorherigen Unternehmen ein Weiterbildungskonzept für Fach- und Führungskräfte. Heute gestaltet er bei der FI-SP moderne Lern- und Entwicklungskonzepte für unsere Lösungsfinderinnen und Lösungsfinder.
Patrick, wenn du auf die FI-SP blickst: Was sind aus deiner Sicht die wichtigsten Säulen im Bereich Weiterbildung?
Für mich sind es vor allem zwei Dinge: Zum einen unser strukturiertes Einarbeitungskonzept. Neue Lösungsfinderinnen und Lösungsfinder sollen vom ersten Tag an fachlich, organisatorisch und auch kulturell gut ankommen. Deshalb bekommen sie einen Mentor an die Seite gestellt, der während der gesamten Anfangsphase unterstützt.
Die zweite große Säule ist unser Schulungskonzept. Dabei geht es nicht nur um fachliche Weiterentwicklung, sondern auch um Themen wie Datenschutz, Informationssicherheit oder Compliance. Gleichzeitig wollen wir Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, sich individuell weiterzuentwickeln – passend zu ihren Interessen und Stärken.
Was hat sich in den letzten Jahren verändert?
Der Prozess ist heute deutlich strukturierter und transparenter als früher. Weiterbildung passiert nicht mehr „einfach irgendwie“, sondern gezielt und strategisch.
Wir schauen genauer hin:
Gleichzeitig entwickeln wir unsere Konzepte kontinuierlich weiter. Aktuell laufen beispielsweise Projekte zur Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklung, mit denen wir Weiterbildung noch moderner und zukunftsfähiger gestalten wollen.
Welche Themen sind aktuell besonders gefragt?
Man sieht klare Trends. Zum einen gewinnen Softskills stark an Bedeutung – etwa Kommunikation, Resilienz oder Zeit- und Selbstmanagement.
Zum anderen spielt Künstliche Intelligenz eine immer größere Rolle. Dabei geht es nicht nur um Theorie, sondern vor allem um die Frage: Wie KI sinnvoll im Arbeitsalltag und im Kundenkontext eingesetzt werden kann.
Welche Schulungen gehören bei der FI-SP zum Standard?
Natürlich gibt es klassische Pflichtschulungen wie Datenschutz, Informationssicherheit oder Compliance.
Darüber hinaus bewegen wir uns als IT-Unternehmen natürlich auch stark in technischen Themenfeldern wie:
Gleichzeitig arbeiten unsere Lösungsfinderinnen und Lösungsfinder eng mit Kunden zusammen. Deshalb gehören auch Kommunikationstrainings, Moderation oder Präsentationstechniken fest zum Angebot.
Gibt es Formate, die besonders gut ankommen?
Definitiv unser Solutions Day. Dort lernen Mitarbeitende von Mitarbeitenden. Viermal im Jahr teilen Lösungsfinderinnen und Lösungsfinder in unterschiedlichen Sessions Wissen, Erfahrungen und aktuelle Trends miteinander.
Die Themen reichen von KI-Innovationen über Cloud Native bis hin zu Neurotraining. Genau diese Mischung aus fachlichen Themen, neuen Perspektiven und praxisnahen Einblicken kommt besonders gut an.
Gab es auch mal eher ungewöhnliche Weiterbildungsthemen?
Ja, definitiv. Themen wie Neurotraining oder der praktische Einsatz von KI hätte man vor einigen Jahren wahrscheinlich noch nicht unbedingt in einem klassischen Weiterbildungskatalog erwartet. Genau solche Formate sind aber spannend, weil sie neue Denkweisen eröffnen und zeigen, dass Lernen nicht immer nur aus PowerPoint und Theorie bestehen muss.
Diesen Blick über den Tellerrand fördern wir auch durch externe Impulse, wie im letzten Jahr durch Joey Kelly, der beeindruckende Parallelen zwischen dem Extremsport und dem Arbeitsalltag zog. Besonders stolz sind wir aber auf die Initiativen aus den eigenen Reihen: Unsere Lösungsfinderin Anisha hat beispielsweise eine dreiteilige Videoserie über ihre Reise zum Mount-Everest-Basecamp erstellt. Darin zeigt sie auf sehr nahbare Weise, dass erfolgreiche Projektplanung und eine gute Urlaubsplanung überraschend viel gemeinsam haben.
Warum lohnt es sich, die Weiterbildungsangebote aktiv zu nutzen?
Weil Weiterentwicklung Teil unserer Lösungsfinder-DNA ist. Wer in der IT arbeitet, muss neugierig bleiben und sich kontinuierlich weiterentwickeln – fachlich genauso wie persönlich.
Oder anders gesagt: Der Geist muss genauso fit gehalten werden wie der Körper.
Außerdem entstehen durch Schulungen und Austauschformate oft neue Ideen, Kontakte und Perspektiven. Weiterbildung hilft nicht nur im aktuellen Projekt, sondern auch bei der eigenen Karriereentwicklung.
Worauf können sich Mitarbeitende in Zukunft freuen?
Die Weiterbildung wird noch individueller, praxisnäher und stärker auf Zukunftstechnologien ausgerichtet.
Besonders spannend sind dabei interne KI-Lösungen, die den Umgang mit Wissen und Daten im Arbeitsalltag erleichtern sollen. Gleichzeitig bleibt der persönliche Austausch wichtig – denn Lernen funktioniert am besten gemeinsam.